Kicken bis zum Umfallen: U11 auf Abschlussfahrt in Puan Klent

Sylt_2016_4Am Freitag ging es für die Junglöwen nach Puan Klent auf die Nordseeinsel Sylt. Gemeinsam mit der U12 startete man mit 45 Kindern und sieben Begleitern verspätet bei FRIEDE, um trotz Starkregen und Stau unterwegs doch noch rechtzeitig die Fähre nach List zu erreichen. Ab der dänischen Grenze hatte sich die Wetterlage beruhigt und es gab das ganze Wochenende Sonne satt.
Nach Ankunft und Abendessen ging es gleich an den Strand zum Volleyfussitennis und erstem Wasserkontakt. Die Verletzungen nach dem Meisterschaftsfest in der Soccerhalle waren einigermaßen abgeklungen. Dank viel frischer Luft verlief die erste Nacht unerwartet ruhig – ausser Zahnpasta an den Türklinken und verlorenen Trainingsjacken.
Sylt_2016_5Ohne den obligatorischen Morgenstrandlauf ging es nach dem Frühstück zum offiziellen Nordsee-Anbaden mit starker Brandung und DLRG Rettungsschwimmern. Bis auf wenige “Weicheier” genossen alle die herrliche Erfrischung. Am Nachmittag folgten beim Turnier mit der U12 heiße Duelle auf dem Minispielfeld an der Wattseite, die später intern am Strand im Mullersand fortgesetzt wurden. Die Kräfte schwanden und es gab nicht nur Pommes, sondern auch einige Auseinandersetzungen, die aber schnell wieder geschlichtet werden konnten. Wer am Abend nicht müde ins Bett fiel, verfolgte im Fernsehraum die Fußball-EM oder erzählte sich Gruselgeschichten mit seinen Kameraden, um wach zu bleiben.
Sylt_2016_3Am Morgen musste dann schon wieder gepackt und gesäubert werden – eindeutig nicht jedermanns Sache. Die Jacken waren wieder da und die Zahnpasta entfernt. Doch es ging nicht nach Hause ohne ein weiteres Turnier im Fußballkäfig. Bis zur Abfahrt am frühen Nachmittag wurde durchgespielt, bis noch acht von 20 Spielern übrig waren. Die schleppten sich nur noch meckernd oder lachend über das Spielfeld, bis es nicht mehr ging. Die anderen hatten sich schon zum Chillen schattige Plätze in der Unterkunft gesucht. Doch rechtzeitig zur Abfahrt wurden die Busse gestürmt und “Wir sind die Jungs vom Wilschenbruch” angestimmt. Auf der Fähre füllte man die arg dezimierten Süßigkeitenbestände auf und schloss neue Bekanntschaften mit einer Lehrerin von Manuel Neuer und dem Torjäger von Atlas Delmenhorst, der beim Aufstiegsspiel in der Saison 1974/75 den LSK fast im Alleingang abgeschossen hatte (5:1). Nach einer Burger-Pommes-Pause erreichten alle Teilnehmer erschöpft aber zufrieden den FRIEDE-Parkplatz mit 1,5 Sunden Verspätung. Ein schöner und gelungener Abschluss der erfolgreichen Meisterschaftssaison.
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