3:3 beim Ochtmisser SV – der LSK schlägt sich selbst

Was für ein Spiel, bei dem es am Ende zu einem leistungsgerechten Remis kam. Mit einem 3:3 trennte sich der Ochtmisser SV von unserem Kreisliga-Team nach einer umkämpften Partie.

16-12-03-ochtmisser-sv-2_600Lange stand ein Fragezeichen hinter dem Stattfinden des Spiels. Während  LSK Co-Trainer Mohamed Maatouk für eine Spielabsage plädierte, so votierten kurz vor dem Anpfiff der OSV-Vorsitzende Gimball, sowie Schiedsrichter Andre Dkhili für eine Austragung des Spiels. Hintergrund für diese Situation war der Boden, der nur auf dem oberen Zentimeter weich und darunter gefroren gewesen ist. 

Kurz nach dem Anpfiff ging es gleich richtig zur Sache. In der 2. Minute nutzte der OSV durch Kügel die allererste Möglichkeit durch einen Patzer beim LSK-Schlussmann Sossou und es stand 1:0 für die Gastgeber! Diesen Auftakt mussten die Mannen um Kapitän Niclas von Schnakenburg erst einmal verdauen.

Das Spielfeld war Aufgrund der Bodenbeschaffenheit sehr rutschig. Die Spieler hatten ihre Mühe bei der Ballannahme nicht wegzurutschen. In der 26. Spielminute war es dann der engagiert spielende Rami Bateekha, der in der 26. Spielminute den Ball durch einen guten Pass aus dem Mittelfeld auf halbrechter Position mitnahm, dem Gegenspieler enteilen und zum 1:1 am OSV-Keeper vorbei einschieben konnte. So kann es gehen…

Allerdings dauerte es nicht lange, denn in der 36. Minute klingelte es wieder im Kasten der LSK-Kicker. Was war passiert? Karl-Ole Schell hatte als letzter Mann den Ball sicher und wurde früh angegriffen. Er machte das, was man nun einmal in einer solchen Situation macht, wenn die Außenpositionen gedeckt sind. Er spielte sicher zum eigenen Torwart zurück. Allerdings war Schlussmann Sossou nicht auf dem Posten und reagierte nicht. So trudelte der Ball ungehindert ins Tor. 2:1 für den Ochtmisser SV. Die Heim-Fans waren aus dem Häuschen und Coach Lohmann raufte sich zum wiederholten Mal die nicht vorhandenen Haare!

Die Unsicherheit in der Abwehr war nun natürlich groß und erinnerte in Teilen an die 1. Halbzeit im Spiel gegen die SV Scharnebeck der Vorwoche. Kurz vor der Pause konnte sich allerdings von Schnakenburg auf der linken Außenseite bis zur Grundlinie durchsetzen und eine starke Flanke vor den Kasten von Keeper Gimball schlagen. Sammy Maatouk war auf dem Posten und versenkte den Ball zum verdienten und umjubelten 2:2 (45.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. 

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Thomas Gnida

In der 2. Hälfte musste Neuzugang Merlin Witthöft in der 51. Minute verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. Der rutschige Boden hatte sein erstes ernstes Opfer gefunden. Für ihn kam Max Schuler ins Spiel, um ein wenig mehr Druck nach vorne zu machen. Dies sollte sich zwei Minuten später auszahlen. Er setzte Thomas Gnida auf halbrechter Position gut in Szene. Dieser konnte sich auf dem Weg in Richtung Tor Platz verschaffen und zum verdienten 3:2 für den LSK einschießen (53.) .

Der LSK schien das Spiel immer mehr in den Griff zu bekommen. Doch nach einem guten Angriff des OSV konnte Jagst mit einem Distanzschuss LSK-Torwart Sossou auf diesem Boden überlisten und den Treffer zum 3:3 erzielen (63.).

Bis zum Abpfiff ging es noch hin und her, wobei beide Teams keinen nennenswerten Chancen mehr Zustand brachten. In den letzten Minuten schien es fast, als würden sich beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden zufrieden geben. Und so blieb es dann auch beim leistungsgerechten 3:3.

Schiedsrichter Dkhili hatte dieses von beiden Teams fair geführte Spiel jederzeit unter Kontrolle und keine Schwierigkeiten. Aber dennoch bleibt ein Fragezeichen, ob man bei diesem Boden hätte anpfeifen sollen. Am Ende hat sich glücklicherweise kein Spieler schwer verletzt. Das ist unter diesen Bedingen die Hauptsache. 

Heute war mehr drin. Das Team hat sich im Prinzip die Punkte selbst geklaut. Mit einem Sieg hätte sich LSK II auf den 6. Platz vorschieben können. So gab es am heutigen Spieltag keinerlei Veränderungen in der Tabelle und das Kreisliga-Team bleibt mit aktuell 11 Punkten Rückstand auf das führende Team des TuS Reppenstedt auf dem 8. Tabellenplatz. Die Kreisliga ist für die Mannschaft von Trainer Thomas Lohmann in 2016 beendet.

So haben sie gespielt:

Sossou – Buyukyilmaz, Lübbers, von Schnakenburg, Witthöft (Schuler 51.), Schell – Hartmann, Bulda, Bateekha (79. Omar) – Gnida, S. Maatouk
Trainer: Thomas Lohmann, Mohamed Maatouk

Wie geht es weiter?

11.12.2016 14:00 Uhr    Viertelfinale im Krombacher Kreispokal in der Goseburg gegen den TuS Barskamp
26.02.2017 15:00 Uhr    Nachholspiel des 15. Spieltags beim TSV Mechtersen/Vögelsen
05.03.2017 12:30 Uhr    Start der Kreisliga mit dem Heimspiel gegen die Lüneburger SV

 

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