LSK-Nachwchs: U12 hält sich fit am Strand

Am letzten Wochenende der Osterferien ging es für die U12 zum Trainingslager nach Puan Klent (Sylt). Die drei Tage waren geprägt von den Schwerpunkten Technik und Schnelligkeit. Schließlich sollte für den Saisonendspurt die Osterschokolade verbrannt werden. Teambuilding und Integration der Neuzugänge standen ebenfalls auf dem Trainingskalender.
 
Treffpunkt am Freitag 5.45 Uhr am Lüneburger Bahnhof und ohne digitale Endgeräte ging die wilde Fahrt über Altona nach Westerland. Dort wartete schon der Bus zur Fahrt in den Süden der Insel. Nach Zimmerauslosung und Mittagessen ging es zur ersten Einheit an den Strand: Koordination und Schnelligkeit standen auf dem Programm. Die Ebbe gab rechtzeitig zum Abschlussspiel eine Sandbank frei und trotz Kälte und Wind kehrten alle frohen Mutes zur Kaffeepause in die Unterkunft zurück. Bei der anschließenden Laufeinheit kam es zu ersten Ausfällen und aufgrund der extrem hohen Sauerstoffzufuhr machten sich erste Erschöpfungsymptome bemerkbar. So war die Nachtruhe gesichert und die Betreuer Alex und Uwe hatten nicht viel zu tun.
 
Am nächsten Morgen ging es noch vor dem Frühstück mit Jörg zur nächsten Laufeinheit. Der Wind hatte sich zum Sturm entwickelt, so dass man sich hinter den Dünen bewegen musste. So fanden die nächsten Trainingseinheiten auf dem Rasenplatz an der Wattseite statt. Nach dem Mittagessen wurde es noch stürmischer, so dass die nächsten Übungen kurzerhand in die Sporthalle verlegt werden mussten: Technikschulung Kopfball war angesagt. Nach dem Abschlussspiel in der Wattarena hatten alle mächtigen Hunger und waren froh, dass am Abend “nur” noch Theorie auf dem Programm stand.
 
Am nächsten Morgen die letzte Einheit: Nach Morgenlauf und Frühstück sollte eigentlich der Bus für die Rückfahrt nach Westerland bereit stehen – doch der kam nicht. Mit 40 min. Verspätung wurde Westerland angesteuert: Das Spaßbad Sylter Welle stand zum Abschluss des Trainingslagers auf der Tagesordnung. Wer noch Kräfte hatte, konnte sie beim Rutschen, Turmspringen oder im Wellenbad verbrauchen. Anschließend trabten alle mit Koffer und Tasche zum Bahnhof mit Mittagssnack zwischendurch. Die Rückfahrt verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle und trotz sehr kurzer Umsteigezeit in Hamburg kamen alle müde aber topfit für die nächsten Spiele wieder in Lüneburg an. Für Trainer, Betreuer und Spieler ein tolles Gemeinschaftserlebnis mit jeder Menge Spaß und vielen neuen Freundschaften!
 
Martin Wilke

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