Zum Pokalfinale nach Osnabrück noch einmal mit Jannis Opalka

„Es muss bei uns alles passen und der VfL Osnabrück darf nicht seinen besten Tag erwischen“! Elard Ostermann, Trainer des Regionalligisten Lüneburger SK gibt sich vor dem Finale im Krombacher Niedersachsenpokal am Donnerstag um 14.45 Uhr an der Bremer Brücke in Osnabrück verhalten optimistisch. „Dann haben wir eine Chance“.

Jannis Opalka

In diesem letzten Höhepunkt der Saison hat er noch einmal seinen Kapitän Jannis Opalka im Kader, der nach der Saison erst einmal eine Pause einlegen wird. Dagegen muss Ostermann auf Pascal Eggert verzichten, der sich einer Meniskus-Operation unterzieht und erst nach der Sommerpause der Mannschaft wieder zur Verfügung steht. „Unsere Spieler“, so Ostermann, „freuen sich auf das Spiel und die Atmosphäre und sind voller Selbstvertrauen“. Die Partie wird im Rahmen des „Finaltags der Amateure“  ausgetragen. Die ARD überträgt die 19 Endspiele in Konferenzschaltungen live in drei Slots.

Für den Lüneburger SK  ist es das dritte Finale um den Krombacher Niedersachsenpokal. 2000 unterlagen die Lüneburger bei Kickers Emden nach Elfmeterschießen, acht Jahre später zog man zu Hause gegen Eintracht Nordhorn ebenfalls nach Elfmeterschießen mit 8:9 den Kürzeren.

Einige Spieler des LSK feiern am Donnerstag ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Teamkollegen Kwasi Okyere Wriedt, der vor einem Jahr noch für den LSK Torschützenkönig der Regionalliga Nord wurde und in der laufenden Saison bereits 12 Treffer für den Drittligisten VfL Osnabrück erzielt hat. Für den VfL wäre es der vierte Sieg im Krombacher Niedersachsenpokal nach 2005, 2013 und 2015.

Die Osnabrücker, die auf drei ihrer Stammspieler auf Grund eines Betrugs-Vorwurfs verzichten, haben sich an der traditionsreichen „Bremer Brücke“ in der abgelaufenen Drittliga-Saison als besonders heimstark erwiesen und aus 19 Spielen elf Siege und drei Unentschieden geholt. Trainiert wird die Mannschaft vom VfL-Rekordspieler Joseph „Joe“ Enochs.

He

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