Stellungnahme des Lüneburger SK Hansa

Stellungnahme des Lüneburger SK Hansa zu den Vorfällen beim Spiel der U14 bei der JSG Kirch-Westerweyhe am vorletzten Wochenende:

Der Vorstand des Lüneburger SK Hansa bedauert die Zwischenfälle im Zusammenhang des Spiels unserer U14 in Westerweyhe ausdrücklich. Es ist ohne Zweifel richtig, dass unsere Spieler aus ihrer Enttäuschung heraus den Schiedsrichter beschimpft haben, weil dieser aus ihrer Sicht deutlich länger hat nachspielen lassen, als die angegebenen 5 Minuten – wofür es keinen wirklichen Grund gab. Es wird auch nicht bestritten, dass ein Spieler mit der Schuhspitze gegen den unteren Teil der Kabinentür getreten hat. Wie dabei allerdings der Schaden an Tür entstanden ist, können sich weder Trainer, noch alle von uns befragten Jugendlichen erklären. Wir haben mit unseren Spielern und dem Trainer gesprochen und dabei sehr deutlich gemacht, dass ein solches Verhalten von uns scharf verurteilt wird. Insgesamt jedoch ist nach unseren Erkenntnissen die Reaktion des Schiedsrichters, der zu keiner Zeit von unseren Spielern körperlich bedroht oder attackiert wurde und die folgende Berichterstattung unverhältnismäßig. Auch die Äußerungen von Vertretern der JSG Kirch Westerweyhe sind schon deshalb fragwürdig, weil sie bei den angeblichen Vorfällen im Kabinengebäude – laut eigener Aussage – gar nicht anwesend und damit keine Augen- und Ohrenzeugen waren. Das bezieht sich vor allem auch auf die Aussage, der Schiedsrichter habe „Todesangst“ gehabt. Unser Trainer hat seine Mannschaft im übrigen unmittelbar nach Ende des Spiels in die Kabine geschickt, weil er eine Eskalation auf dem Platz verhindern wollte und nicht, weil er den üblichen Sportgruß verweigern wollte. Anderslautende Äußerungen von Verantwortlichen der JSG Kirch- Westerweyhe sind Vermutungen und Interpretationen, die wir zurückweisen. Aus unserer Sicht reduzieren sich die Vorwürfe gegenüber unseren Jugendspielern und dem Trainer nahezu ausschließlich auf die Aussagen des Schiedsrichters, zu denen der LSK in seinem Bericht an das Sportgericht ausführlich Stellung nehmen wird. Im übrigen ist es aus unserer Sicht mehr als fragwürdig, dass in Medien der Name unseres Trainers als einer der Schuldigen genannt wird, obwohl gerade in den Medien die volle Namensnennung selbst bei Schwerstverbrechen vermieden wird. Wir werden beantragen, zu der Sportgerichtsverhandlung den Schiedsrichter, dessen Freund, der die Polizei gerufen hat, die vor Ort tätigen Polizisten, und die in den Medien genannten Vertreter der JSG Kirch- Westerweyhe einzuladen. Wir gehen davon aus, dass so vor dem Sportgericht eine faire Verhandlung stattfinden wird, bei der alle Beteiligten zu Wort kommen und die tatsächlichen Vorkommnisse damit aufgeklärt werden können.

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