Trainer Achim Otte verlässt LSK aus gesundheitlichen Gründen

Lüneburg – Nach nur einem halben Jahr verlässt Trainer Achim Otte den Lüneburger SK. Der Coach des Regionalliga-Teams hat am Montag die Mannschaft darüber informiert. Otte ist gezwungen, aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des Regionalligisten aufzugeben. „Dieser Schritt ist mir sehr schwer gefallen, weil wir mir die Arbeit in dem großen Team sehr viel Spaß gemacht hat und wir auf einem guten Weg sind. Ich gehe nur sehr schweren Herzens und bin den Verantwortlichen des LSK, meinem Team sowie allen, die diesen Weg des LSK unterstützen sehr dankbar“, erklärte Otte.

„Doch jetzt hat meine Gesundheit Vorrang! Eine Fortsetzung meiner Trainertätigkeit kann ich meiner Gesundheit sowie meiner Familie gegenüber zum aktuellen Stand nicht verantworten. Darüber hinaus würde die Ausübung meiner Aufgabe im weiteren Saisonverlauf bei eingeschränkter Intensität die Einhaltung der Saisonziele gefährden. Ich wünsche dem Team und dem gesamten Verein alles Gute für eine erfolgreiche Zukunft!“

Nach der nicht zustande gekommenen Vertragsverlängerung mit dem bisherigen Trainer Elard Ostermann war Otte im Sommer unmittelbar vor Beginn der Saisonvorbereitung verpflichtet worden und hatte dem Team eine andere Spiel-Philosophie vermittelt. Die Spieler machten bei der Weihnachtsfeier am Samstag sehr deutlich, dass diese Spielweise sich zuletzt bei ihnen durchgesetzt hatte.

„Mit Achim Otte verlieren wir einen Trainer, der zu unserem Verein und dieser Mannschaft perfekt gepasst hat“, erklärte LSK-Präsident Sebastian Becker. „Wir bedauern seinen Schritt sehr, haben aber volles Verständnis. Die Gesundheit geht vor!“

Wie gut das Verhältnis der Mannschaft zu ihrem bisherigen Trainer und auch innerhalb des Teams ist, zeigte sich in einem harmonischen Miteinander bei der stimmungsvollen und ausgelassenen Weihnachtsfeier.

Für den Vorstand des LSK hat mit dem Abschied von Achim Otte die Suche nach einem Nachfolger begonnen. “Ich hoffe, dass wir möglichst zeitnah diesen Nachfolger präsentieren können“, erklärte LSK-Präsident Sebastian Becker. 

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