LSK will Samstag ins Pokalfinale einziehen!

Um 16 Uhr steigt auf dem VfL-Platz das Halbfinale gegen Egestorf
Artikel vom 3. April 2026
Der Artikel wird präsentiert von:
Der schwer erkämpfte 2:1-Sieg über Verden in der Oberliga Niedersachsen und die Tatsache, dass keins der in der Tabelle hinter dem LSK platzierten Teams dreifach punkten konnte, führten zu einem Vorsprung von satten 12 Zählern auf den ersten Abstiegsplatz. Unsere Jungs können die verbleibenden Pflichtspiele entspannt und selbstbewusst angehen.
Selbstbewusstsein wird besonders am Ostersamstag gefragt sein, wenn es um den Einzug ins Finale des Krombacher-Niedersachsenpokals geht. Um 16 Uhr (Sülzwiesen) ist Germania Egestorf/Langreder zu Gast, seines Zeichens Tabellendritter der Oberliga.
Zur Erinnerung: Der LSK erreichte die Pokal-Vorschlussrunde nach Erfolgen bei Krähenwinkel/Kaltenweide (4:3) und in Hildesheim (2:0), Germania bezwang Heeslingen (1:0) und Wetschen (9:8 nach Elfmeterschießen).
„Mit uns ist in jedem Spiel zu rechnen“
„Das Halbfinale gegen Egestorf ist das vorläufige Highlight unser bisherigen Saison. Vorläufig deshalb, weil wir das klare Ziel haben, ins Finale einzuziehen. Die Jungs haben dafür in den letzten Monaten viel geackert und in diesem Jahr mehrfach bewiesen, dass mit uns in jedem Spiel zu rechnen ist", sieht LSK-Trainer Tarek Gibbah seine Mannschaft gut gerüstet für den Pokalfight.
Keine gute Erinnerung haben die Schwarz-Weißen allerdings an das Punktspiel im Oktober vergangenen Jahres. Gleich mit 0:5 (0:3) kamen sie dort unter die Räder. Zu allem Überfluss wurde auch noch Malte Meyer kurz vor der Halbzeit mit einer Roten Karte vom Platz gestellt.
„Mit Egestorf treffen wir auf einen spielstarken Aufstiegsaspiranten, der uns alles abverlangen wird. Das bittere Hinspiel am Ende einer englischen Woche sollte Warnung genug sein", weiß Gibbah.
Germania Egestorf/Langreder entstand im Jahr 2001, als die Fußballsparten des TSV Egestorf und TSV Langreder fusionierten, und startete in der Bezirksliga. Nach dem Aufstieg 2003 war man neun Jahre in der Landesliga beheimatet, ehe 2012 der Sprung in die Ober- und 2016 sogar in die Regionalliga gelang, welche das Team drei Jahre später jedoch wieder verlassen musste.
Seitdem konnte sich der 1FCGEL bestens in der Oberliga einrichten, ist stets Favorit auf Rang 1 bis 3 und belegte auch immer Plätze unter den Top 6. Nur in der vorigen Serie lief es nicht so gut, Germania hatte lange Kontakt zur Abstiegszone, landete schließlich auf Tabellenplatz 12.
Der Verein bleibt aber sehr ambitioniert, möchte mittelfristig in die Regionalliga zurückkehren. Der Kader wurde im Sommer unter anderem durch 7 Neuzugänge aus U19-Mannschaften, die meisten vom JFV Calenberger Land, weiter verjüngt.
In der Winterpause wurde Stürmer Ruwen Albrecht, der in der vorigen Saison noch zusammen mit unserem Tjark Dörr bei der U19 des JFV AOBHH spielte, vom Regionalligisten SF Lotte ausgeliehen.
Diese Saison ließ sich sehr gut an für das Team von Coach Boris Besovic, seit März 2025 auf dem Trainerstuhl des 1FCGEL. 8 Siege konnten in den ersten 11 Begegnungen eingefahren werden, zum Jahresende thronte die Mannschaft auf dem Platz an der Sonne.
Egestorf kassiert 3 Niederlagen in Folge
Im neuen Jahr schien sich der Höhenflug fortzusetzen, es gab Erfolge in Wolfenbüttel (4:0) und über Wilhelmshaven (2:0), ehe drei Niederlagen in Folge die Mannschaft von der Tabellenspitze stürzen ließ. Am vorigen Wochenende fand Egestorf wieder in die Spur, bezwang erneut Wolfenbüttel, diesmal mit 4:1.
Die Besovic-Truppe gehört zu den torhungrigsten der Liga, erzielte bisher runde 50 Treffer. Beste Schützen sind Jonas Lübke (9) sowie Hannes Milanund Nick Bode (jeweils 7). Die Auswärtsbilanz des Teams ist positiv, 5 Siegen stehen 1 Unentschieden und 4 Niederlagen gegenüber.
LSK mit voller Besetzung
Personell kann unser LSK morgen erfreulicherweise fast aus den Vollen schöpfen – lediglich Oke Wilke (verletzt) und Samir Rabbi (privat verhindert) fallen sicher aus. Hinter dem einen oder anderen angeschlagenen Spieler steht noch ein kleines Fragezeichen.
„Wir freuen uns besonders darauf, dass wir nach zwei Auswärtspartien im Pokal endlich Zuhause antreten können – dabei hoffen wir auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung", so Coach Gibbah.
Text: Thomas von Randow
Fotos: Charlotte Hoppe
Fotos: Charlotte Hoppe
Jungs, macht's noch einmal so wie beim 2:0-Pokaltriumph in Hildesheim!
Unten in der Bildergalerie zur Erinnerung schöne Fotos vom Jubel nach dem Schlusspfiff in Hildesheim.
Tickets: Bei diesem Spiel gelten die LSK-Dauerkarten nicht. Sitzplatzkarten auf der überdachten Tribüne gibt es Samstag nur an der Hauptkasse am Sültenweg. Sitzplätze am besten vorher buchen. Der Vorverkauf läuft in unserem Online-Ticketshop: https://tickets.lueneburgersk.de/detail.php?id=107
Parken: Genügend kostenlose Parkplätze stehen auf den benachbarten Sülzwiesen zur Verfügung. Nur 4 Minuten Fußweg zur Stadionkasse B am VfL-Heim.
| Virenfrei.www.avast.com |


















