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Trainingscenter Goseburg: Vom Schandfleck zum Schmuckstück

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    Blick zurück: Die alte Sportanlage in der Goseburg war über die Jahrzehnte zum Schandfleck verkommen. Das Vereinsheim mit den Duschen, Umkleiden und Ölheizung – nur noch eine marode Ruine. Die beiden Sportplätze in erbärmlichem Zustand. Das Flutlicht auf dem A-Platz kümmerlich.

    So fand der LSK das Gelände vor, als er es 2016 von der Stadt Lüneburg pachtete. Unwürdige Umstände für das Training einen Regionalligisten und für die Jugendmannschaften. Das fand auch Alexander Diercks: „Man musste sich schämen!“ Der Lüneburger Unternehmer war von 2016 bis 2022 Vizepräsident des LSK. Er packte die Sache an, kaufte 2017 einen Teil des Grundstücks.

    Alexander Diercks packte die Sache an

    Es gab anfangs große Probleme. Die Baugenehmigung kam erst im März 2020, doch Diercks ließ nie locker. Der Abriss begann im Juni 2020, der Bau im September 2020. Schon im Dezember 2021 war das Gebäude fertig. Ein dreistöckiges Vereinsheim und Bürogebäude mit LSK-Geschäftsstelle, Umkleidekabinen, Duschen, barrierefrei mit Fahrstuhl. Dazu ein Parkplatz mit E-Ladestationen, ein Kinderspielplatz und ein Klubheim mit Profiküche.

    Riesenparty zur Einweihung

    Am 27. August wurde das neue Schmuckstück mit einer Riesenparty, Livemusik und Hunderten Gästen eingeweiht. Die Presse berichtete groß. Der LSK hatte nach dem Auszug aus Wilschenbruch (2014) endlich wieder eine Heimat! Dafür ist der Verein Alexander Diercks zu großem Dank verpflichtet.

    Parallel sorgte der LSK-Vorstand mit Unterstützung von Diercks dafür, dass rund ums prächtige Gebäude ein neues, modernes Trainingscentrum entstand. Die beiden Rasenflächen wurden hergerichtet, Barrieren mit Bandenwerbung gebaut, das Gelände umzäunt, Stehtraversen, Abfangnetze, Trainerbänke und ein Imbiss errichtet. Und beide Plätze bekamen modernes, energiesparendes LED-Flutlicht.

    Profis und LSKner Hand in Hand

    Dabei erwarben sich der unermüdliche Ex-LSK-Schatzmeister Henning Constien, Diercks-Mitarbeiter Björn Busch sowie sein Helferteam mit Horst Emonds, Achim Bartels, Peter Weinmann, Bernd Mayer, Andreas Kuhrau sowie viele Vereinsmitglieder große Verdienste. Sie alle machten ein Top-Job!

    Das gilt auch für die vielen regionalen Handwerker, die am Bau beteiligt waren, vorneweg Baugeschäft Heinz Schumacher aus Neetze mit Polier Peter Haff oder Elektrofirma Bockelmann mit Ex-LSK-Torjäger Karsten Wagner. Die Profis Hand in Hand mit den ehrenamtlichen LSKnern – ein perfektes Team.

    Mittlerweile trägt das Gelände den Namen Autohaus-Plaschka-Trainingscentrum. Drei Herrenmannschaften und elf Jugendteams freuen sich über optimale Trainingsbedingungen.

    Die Pächter passen

    Die gewerblichen Räume sind an K&L Dienstleistungen mit Ex-LSK-Torwart Mario Lehmann vermietet, an das Steuerbüro Drewes & Partner mit LSK-Fußballobmann Kevin Drewes und die HansMerkur-Versicherung mit dem Scharnebecker Fußball-Torjäger Lukas Lange. Das passt!

    Was ebenfalls perfekt passt: Das Vereinsheim führt der bekannte Lüneburger Gastronom Salvatore Vinci. In seinem Restaurant Da Vinci serviert er köstliche italienische Küche – für auswärtige Gäste und die LSK-Familie. Mit großem Zuspruch. 

    Der LSK in der Goseburg – das ist zur Erfolgsgeschichte geworden. Dank Männern wie Alexander Diercks, Björn Busch, Henning Constien und anderen, die nicht geschnackt, sondern zugepackt haben.

    Text + Fotos: Jürgen Poersch  

    TIPP: In der Bildergalerie unten ist die Entwicklung vom Schandfleck zum Schmuckstück noch mal nachgezeichnet – mit vielen Fotos von Menschen, die am Bau beteiligt waren. Da könnt Ihr auch die Bildunterschriften lesen.