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LSK hat den 90. von Conny groß gefeiert

Viele Freunde aus alten Zeiten kamen zur Geburtstagsfeier im Da Vinci

Artikel vom 8. April 2026

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    Das war eine rauschende Geburtstagsfeier! Der LSK hatte zum 90. Geburtstag seines Ehrenpräsidenten Dietrich Conrad eingeladen, und rund 70 Gäste kamen – teils von weit her – ins Vereinsheim Da Vinci.

    Es war auch das große Wiedersehen ehemaliger Spieler und Trainer des LSK. Alle erwiesen Conny die Ehre: 

    • Die Trainer (und Spieler) Rainer Zobel, „Ralle“ Sievers, Detlef Spincke, Elard Ostermann, Harry Pleß und Werner Jaschik. 
    • Die Spieler Alfred Warsitzka, „Bomber Ulbrich“, Detlef Olaidotter (reiste aus Büsum an), Helmut Krause, „Jadda“ Göhlke, Lukas Pägelow, „Tabi“ Bubolz, Tomek Pauer, Ralf Mackensen, Heiko Sieben, „Jonny“ Albers, Jörn Sieben, Michael Feye, „Schnecke“ Wagner, „Hacki“ Rühaak, Jörg Drebold, „Charly“ Urban, Marian Kunze mit Vater Andreas Kunze, Michael Maiwald, „Flocke“ Fleske, Herbert Schröder, Matthias Rose (reiste aus Ganderkese an), Martin Stäcker, Friedhelm Mienert, Matthias Cordes (reiste aus Bayreuth an).
    • Connys langjährige Vorstandskollegen „Woggi Eichelmann“, Jürgen Kleinlein, Jörg Harder, Volker Kirchmann, Thomas Wiebe und „Vaddi“ Rölcke.
    • Fussy Trapp, der ehemalige LSK-Vereinswirt mit der Gute-Laune-Garantie. 
    • Ex-Spieler, Jugendtrainer und LSK-Anwalt Mike Oelfke mit Vater Rüdiger Oelfke.

    Das illustre Aufgebot zeigt, welche Wertschätzung der langjährige Präsident und Mäzen Dietrich Conrad im LSK genießt. Im Jahr 1957 trat der Flüchtlingsjunge dem LSK bei: „Da wurde ich mit 21 volljährig, vorher hatte mein Vater mir das verboten“, erzählte Conny.

    Das Mittelfeld der Brillenträger

    Er war nur mit durchschnittlichem Fußballtalent gesegnet, spielte in der 3. und 4. Mannschaft im legendären Mittelfeld der Brillenträger mit Karl-Heinz Capelle und Horst Hiemisch. „Bei Regen waren wir ein Totalausfall“, lacht Conny.  

    Vorsitzender Raphael Marquardt hatte Mühe, die Gesellschaft im rappelvollen Da Vinci (mit Zeltanbau) zu begrüßen. Zu groß war die Wiedersehensfreude, zu viel hatten sich alle zu erzählen, es war ein herrliches Stimmengewirr. 

    „Ick jeb mal einen aus“

    Schließlich drang Marquardt dank Mikroverstärkung (Dank an unseren Top-Techniker Juri) durch. Er würdigte die unermesslichen Verdienste des Mannes, der das LSK-Vereinsgeschehen wie kein anderer prägte, der immer wieder einsprang, wenn es finanziell eng wurde, dessen oft gehörter Spruch legendär ist: „Ick jeb mal einen aus.“ LSK-Vize Manni Nitschke schmuzelte: „Zwei Drittel meiner Getränke hat Conny wohl bezahlt.“ 

    Marquardt dankte auch Connys beruflichen Weggefährten Klaus Bünzow und Ralf Mackensen für die finanzielle Unterstützung bei der Feier sowie Manni Nitschke und Jürgen Poersch für die Organisation.

    Die Lichtgestalt des LSK

    Anschließend bat Nitschke 24 Weggefährten ans Mikro. Sie alle fanden rührende Worte für Conny, die Lichtgestalt des LSK. Für den Mann, den jeder mag, selbst bei Konkurrenzvereinen. Ralf Sievers und Detlef Olaidotter erzählten, wie dankbar sie sind, dass Conny ihnen auch beruflich geholfen hat. Friedhelm Mienert sagte: „Conny hat dem LSK einen großen Teil seines Lebens gewidmet. Mit viel Herz, viel Einsatz und außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement. Dafür habe ich riesigen Respekt.“ Zustimmung und Applaus. 

    Nicht nur Fußball, auch Kultur   

    Nach den Grußworten gab‘s drei Ständchen für Conny, der nicht nur den Fußball, sondern auch die Kultur liebt. „Happy Birthday“ sang die Geburtstagsgesellschaft, begleitet am Klavier von Lou Karpa. Fußballfan Lou lebte lange in Portugal, war 15 Jahre der Pianist von Benfica Lissabon, spielte nach den Champions-League-Spielen in der Benfica-VIP-Lounge und lernte dort den großen Eusebio kennen. 

    Aber Ostermontag ging es nicht um Benfica und Eusebio, sondern um den LSK und Conny. Dem brachte auch LSK II unter Chorleiter „Momo“ Maatouk noch ein Ständchen in der Kabine, kurz vor der Auswärtsfahrt nach Suderburg. 

    Auch LSK-Stadionsprecher Henning „Juri“ Juhre kam mit einem musikalischen Geschenk: Er hatte im Urlaub in einem Studio auf Lanzarote einen Song für Conny produziert und trug ihn vor. Riesenbeifall.

    So viel Trubel um seine Person ist Conny eigentlich schon immer unangenehm gewesen. Aber da musste er an diesem Tag mal durch. Der Jubilar hielt dann auch eine Rede – wie immer feinsinnig, bescheiden, selbstironisch und humorvoll. Er bedankte sich herzlich für die schöne Feier und das schönste Geburtstagsgeschenk: den 2:1-Sieg im Pokal-Halbfinale zwei Tage zuvor.  

    „Wir sehen uns beim 100. Geburtstag!“

    Das köstliche Büffet mit Antipasti alla Salvo, gebackenem Lachs und Scaloppine von Vereinswirt Salvatore Vinci und seinem tollen Team rundete den wunderbaren Tag ab. Alle waren sich einig: Das hat unser Conny, das gute Gewissen des LSK, verdient! Und man verabredete sich auch gleich beim Abschied: „Wir sehen uns beim 100. Geburtstag von Conny!“

    Text + Fotos: Jürgen Poersch