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Trainerwechsel beim LSK II

Maatouk und Sherkhan gehen – Feckler kommt

Artikel vom 15. April 2026

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    Der Vorstand des LSK hat eine wichtige Entscheidung zur 2. Herren getroffen: Zur kommenden Saison werden der bisherige Trainer Mohamed Maatouk und sein Co-Trainer Rushdy Sherkan abgelöst. Vier Jahre waren die beiden für den LSK tätig und feierten in dieser Zeit große Erfolge.

    So konnten sie die Mannschaft nach vorherigen Jahren der sportlichen Unsicherheit in der 1. Kreisklasse bereits im ersten Jahr (Saison 2022/2023) stabilisieren. Mit dem undankbaren 3. Platz wurde der Aufstieg in die Kreisliga nur knapp verpasst. Das Team wusste aber von da an mit geordnetem Spiel und guter Fitness zu überzeugen.

    Mit Maatouk und Sherkhan kam der Ausschwung

    In der Saison 2023/2024 ging der Fahrstuhl nach oben: Nach einer am Ende dominanten Saisonleistung stieg die Mannschaft als klarer Tabellenerster der 1. Kreisklasse in die Kreisliga auf. Zudem erreichte LSK II erstmals das Kreispokal-Endspiel. Knapp mit 1:2 unterlag das Team dem späteren Bezirksligisten SV Lemgow/Dangenstorf.  

    Nach dem Wiederaufstieg gelang im Spieljahr 2024/2025 in der Kreisliga ein großartiger Erfolg. Nur aufgrund des um ein Tor besseren Torverhältnisses scheiterte das Team am direkten Durchmarsch in die Bezirksliga – der LSK II musste dem TuS Barendorf den Vortritt lassen. 

    Dafür hielt sich die Truppe im Kreispokal schadlos: Zum zweiten Mal hintereinander stand das Team im Endspiel und holte mit einem verdienten 2:1 über den TuS Erbstorf den Kreispokal!

    Und so wollten die Trainer Maatouk und Sherkhan mit ihrer Mannschaft auch im laufenden Spieljahr wieder oben angreifen, was im Ergebnis nicht gelang.

    „Freude über die Erfolge überwiegt“

    Mohamed Maatouk: „Es macht immer noch Spaß, Trainer dieser Mannschaft zu sein. Schade, dass es in dieser Saison nicht so funktioniert, wie es drei Jahre lang hervorragend geklappt hat. Die Weiterentwicklung der Spieler durch Ausbildung, Studium und Berufseinstieg war wie allzu lange Verletzungspausen und Ausfälle ein beeinflussender Faktor für unsere aktuelle sportliche Situation. Dazu hat sich unsere Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor verstärkt. Da haben wir gemeinsam keine Lösung gefunden.“

    Maatouk betont: „Aber die Freude über die Erfolge der letzten vier Jahre überwiegt deutlich – das ist das, was bleibt und was uns mit den Spielern und dem Verein weiterhin verbinden wird.“

    „Bei uns wurde 100 Prozent gegeben“

    Co-Trainer Rushdy Sherkan ergänzt: „Es war großartig, wie sich einzelne Spieler, aber auch die Mannschaft insgesamt in diesem Zeitraum entwickelt haben. Es war und ist für alle gegnerischen Mannschaften eine große Herausforderung, gegen LSK II zu spielen. Die Gegner haben stets gemerkt, dass bei uns nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf der Bank 100 Prozent gegeben wird.“

    Auch die Situation der 1. Herren mit dem Wiederaufstieg in die Oberliga und die gute Entwicklung in der 3. Herren freuen Sherkan: „Da sind überall gute Jungs aktiv, es freut mich, dass sich der LSK in den letzten Jahren wieder besser aufgestellt hat.“ 

    „Momo & Rushdy haben sich verdient gemacht“

    Der 1. Vorsitzende des LSK, Raphael Marquardt, erklärt zur Entscheidung des Vereins: „Wir sind den beiden Trainern in besonderer Weise dankbar, nicht nur für das herausragende sportliche Ergebnis dieser vier Jahre, sondern auch dafür, mit welcher Energie die zweite Mannschaft über diesen Zeitraum von den beiden Trainern getragen wurde. Die Erfolge und die Anerkennung der sportlichen Leistungen bleiben - Momo und Rushdy haben sich für den LSK wirklich verdient gemacht!“

    Feckler kommt vom Tabellenführer!

    Der Vorstand hat für die kommende Saison David Feckler, derzeit noch Trainer des VfL Suderburg, als Nachfolger verpflichtet.

    Dieser Wechsel ist bemerkenswert, weil Feckler als Tabellenerster der Kreisliga mit dem VfL vor dem Aufstieg in die Berzirksliga steht. David Feckler war bereits für den LSK aktiv: Bei der sehr erfolgreichen U15, in der Talente wie Lasse Schmidt und Oke Wilke standen, die heute zum Kader von LSK I zählen.

    Text: Thomas Wiebe