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Drama um LZ-Reporter Andreas Safft!

Beim Pokalfinale musste er nach dem 0:3 ins Krankenhaus

Artikel vom 26. Mai 2026

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    Das haben die meisten gar nicht mitbekommen: Sportreporter Andreas Safft von der Landeszeitung hat beim Pokalkrimi in Barsinghausen nur die erste Halbzeit erlebt, als der LSK 0:3 hinten lag. Dann wurde er ins Krankenhaus gebracht.

    Was war passiert? Andreas war von der LZ, die mit drei Kollegen vor Ort war, als Fieldreporter eingesetzt. Er machte den Liveticker vom Spielfeldrand. Eine undankbare Aufgabe in der frustrierenden ersten Halbzeit.
     
    Mit dem Pausenpfiff bekam er in der Gluthitze Kreislaufprobleme, wollte sich im Schatten hinsetzen. Doch so weit kam er nicht. Safft wurde ohnmächtig, knallte mit Kopf, Schulter und Knie auf die Asphaltfläche, wo die Krankenwagen standen. Zum Glück dort, denn die Rettungskräfte brachten ihn sofort ins Krankenhaus.
     
    Kollege Ulli Pott bekam einen Anruf: „Andreas meldete sich aus dem Krankenwagen. Ich dachte, er will mich veräppeln. Ich musste dann schnell seinen Liveticker übernehmen.“
     
    Pott hat aufrichtiges Mitleid mit dem Kollegen: „Da fährt er extra nach Barsinghausen, fällt beim Stand von 0:3 aus und erlebt die unglaubliche zweite Halbzeit mit dem 3:3, das gewonnene Elfmeterschießen und den unbeschreiblichen Jubel danach nicht mehr mit.“
     
    Was für ein Drama – mehr Reporter-Pech geht nicht!
     
    Zum Glück ist Andreas nichts Schlimmeres passiert. Telefonisch war er heute noch nicht zu erreichen, aber Ulli Pott weiß: „Er hat eine starke Schulterprellung, aber sonst geht es ihm wieder einigermaßen gut.“
     
    Lieber Andreas, der LSK wünscht Dir gute Besserung. Komm schnell wieder auf die Beine. Wir sehen uns beim LSK!
     

    UPDATE: Saffti geht's besser

    Wir haben mittlerweile mit LZ-Reporter Andreas Safft telefoniert. Es geht ihm allmählich besser. Die Schulter schmerzt noch, aber er will alsbald wieder arbeiten und bedankt sich ganz herzlich für die vielen Genesungswünsche.
     
    Auch der LSK hat sich über die große Anteilnahme gefreut – ist ja nicht alltäglich, dass ein Sportreporter so viel Zuwendung bekommt ...
     
    Text: Jürgen Poersch
    Foto: LZ-Archiv