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Prigge vom LSK nach Frankfurt

Stürmer verlässt den Oberligisten mit Kreuzbandriss

Artikel vom 23. Juni 2026

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    Schmerzhafter Abgang beim Oberligisten Lüneburger SK: „Jona Prigge verschlägt es privat und beruflich nach Frankfurt. Deshalb steht er uns in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung“, teilt der 2. LSK-Vorsitzende Manfred Nitschke mit.

    Dazu kommt: Stürmer Prigge hat schon vor einiger Zeit die Diagnose erhalten, was wirklich in seinem lädierten Knie kaputt ist: „Das hintere Kreuzband ist gerissen“, sagt der 23-Jährige.

    Monatelang war der Torjäger stark gehandicapt. Zunächst hatte man eine Kapselverletzung vermutet. Prigge versuchte es weiter. „Unglaublich, dass ich damit immer mal wieder trainieren und sogar spielen konnte“, sagt er. 

    Ende Februar kam Jona nochmal beim 2:0 gegen Spelle zu einem Kurzeinsatz. Das war allerdings schon nicht mehr der überragende Stürmer, den alle kannten, den der LSK zu Saisonbeginn mit großen Erwartungen vom MTV Treubund Lüneburg geholt hatte.

    Seinen letzten Einsatz hatte Prigge am 19. April. Beim Auswärtsspiel in Meppen kam er kurz vor Schluss, hätte fast den 2:1-Siegtreffer erzielt, wenn er nicht vom SV-Torwart umgenietet worden wäre (der dafür Rot sah).

    Mit dem Kreuzbandriss ist Jona auch für das NFV-Pokalfinale ausgefallen. Das bedauert er besonders: „Da hätte ich meine Saison gerne noch veredelt.“ Dabei war es Prigge, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der LSK überhaupt ins Finale kam. In der ersten Runde schoss er uns mit drei Toren beim 4:3 in Krähenwinkel weiter. Beim Viertelfinal-Triumph in Hildesheim machte er mit seinem 2:0 den Sack zu. Nun konnte er beim dramatischen Pokaltriumph nur zuschauen. Nach dem Abpfiff jubelte er mit – schaute aber auch traurig drein.     

    Es war eine Seuchen-Saison für Prigge. „Nach einem guten Start ging es nur noch bergab – die ganze Saison war von Verletzungen geprägt“, bedauert er. 

    Lieber Jona, wir wünschen Dir, dass Du schnell wieder auf die Beine kommst. Immerhin haben Deine Mitspieler die Saison für Dich veredelt – mit dem Sieg im Pokal, für den Du den Grundstein gelegt hast. Viel Glück in Frankfurt!

    Text: Jürgen Poersch
    Fotos: Charlotte Hoppe und Jürgen Poersch