Tomek weg, Dahaba da!

LSK-Neuzugang soll Pauer ersetzen
Artikel vom 9. Juli 2026
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Nach dem Abgang von Tomek Pauer hat Oberligist Lüneburger SK die größte Lücke in der Defensive geschlossen: „Wir haben Noah Dahaba von Teutonia Ottensen verpflichtet“, verkünden LSK-Vorsitzender Raphael Marquardt (Foto, l.) und Vize Manni Nitschke.
Der 23-jährige Noah spielte einst in der U19-Bundesliga für den Eimsbütteler TV, wechselte im Herrenbereich erst zu Phönix Lübeck, dann zurück zum ETV, zu Concordia, Billstedt, Teutonia – und jetzt zum LSK.
Überall wurde der 1,92-Meter-Mann als Riesentalent angekündigt, doch bisher gelang der große Durchbruch nicht. Warum? „Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht“, sagt Noah, „beim LSK will ich es endlich schaffen!“ So wie „Otschi“ Wriedt, der einst nach einer Karriere-Delle vom FC St. Pauli zum LSK wechselte, dort groß durchstartete und am Ende mit den Sturmkollegen Robben und Ribery Einsätze bei Bayern München hatte.
„Mit dem LSK in die Regionalliga“
Von der Bundesliga träumt FC-Barcelona-Fan Noah nicht, aber von der Regionalliga schon: „Da möchte ich mit dem LSK hin. Das ist eine coole Truppe mit einem guten Mix aus jungen und älteren Spielern. Ich bin sofort gut mit den Jungs klargekommen.“
Auch mit LSK-Trainer Tarek Gibbah kommt er gut klar. Der Coach sagt: „Ich bin sehr glücklich, dass die Verpflichtung von Noah geklappt hat. Er hat sich bereits in allen Trainingseinheiten und in den bisherigen Testspielen gut präsentiert. Mit seiner Körperlichkeit, seiner Dynamik und seinem Zweikampfverhalten bringt Noah genau die Attribute mit, die wir für die Oberliga benötigen. Er kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden und gibt uns dadurch zusätzliche Flexibilität.“
„Ein wichtiger Puzzlestein“
Der Coach geht jetzt beruhigter in die Saison: „Gerade nach dem Abgang von Tomek war es uns wichtig, auf diesen Positionen einen körperlich präsenten Spieler dazuzubekommen. Noah verfügt aber auch am Ball über eine hohe Qualität und trifft unter Druck gute Entscheidungen. Für uns ist Noah deshalb ein weiterer wichtiger Puzzlestein für unseren Kader.“
Lieber Noah, herzlich willkommen in der LSK-Familie!
Text + Foto: Jürgen Poersch
