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Wiedersehen macht Freude!?

LSK Mittwoch erneut gegen Dassendorf

Artikel vom 14. Juli 2026

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    Nur drei Tage nach der deutlichen Schlappe (wir berichteten) gegen den Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf im Rahmen des Altengammer Vierlanden-Cups gibt es an diesem Mittwoch ein schnelles Wiedersehen mit der Truppe des neuen Trainers Oliver Zapel.

    Dassendorf wird wohl nicht mehr zum Lieblingsgegner der Schwarz-Weißen werden. Bereits im Vorjahr lagen die Lüneburger beim Vierlanden-Cup nach 35 Minuten mit 0:5 im Hintertreffen (Endstand 2:5), und 2020 gab es, noch als Regionalligist, eine 2:7-Klatsche im Testspiel.
     
    Die Partie steigt auf der Anlage des SV Hamwarde (Mühlenstraße), der Anstoß wird um 19 Uhr erfolgen. Sicher keine optimale Zeit für WM-Interessierte aus dem Lüneburger Raum, müssen sie sich doch zwischen dem Auftritt des LSK auf der einen und den Fußballkünsten von Messi oder Bellingham auf der anderen Seite entscheiden.
     
    Bei der TuS ist in dieser Saison aber nicht nur der Coach neu. Aus dem riesigen 37-Mann-Kader des Vorjahres ist lediglich eine Handvoll Spieler übriggeblieben. Langjährige Leistungsträger wie Ex-Profi Martin Harnik gingen, dafür wurde ein Mischung aus jungen „hungrigen" sowie höherklassig erfahrenen Kickern verpflichtet.
     
    Für Dassendorf aktiv sind auch zwei ehemalige LSKner: Ridel Monteiro (2014/15 und 2017–19), der frisch vom ETSV Hamburg an den Wendelweg wechselte, sowie Urgestein Sven Möller (2014/15), mit 36 Lenzen im Mittelfeld immer noch unverzichtbar. Sie sollen mithelfen, das Ziel Regionalliga zu erreichen, das in der vorigen Saison zum ersten Mal angepeilt wurde.
     
    Denn: Die TuS wurde seit 2014 zwar sieben Mal Meister der Oberliga und holte in dieser Zeit auch zwei Mal den Hamburger Pokal, aber aufsteigen wollten die „Wendelwegler" nie. Diese Einstellung hat sich nun grundlegend geändert, Infrastruktur und Umfeld sind bereit für höherklassigen Fußball.
     
    In der vorigen Serie verpasste Dassendorf den Relegationsplatz zur Regionalliga nur knapp, musste dem jungen Team vom Eimsbütteler TV den Vortritt lassen, obwohl man beide Begegnungen in der Oberliga für sich entscheiden konnte. Das soll in dieser Spielzeit natürlich anders aussehen.
     
    Bleibt zu hoffen, dass unsere Jungs morgen einen besseren Zugang zur Partie finden als Sonntag und vernünftig Paroli bieten könnten. Sie sollten es doch eigentlich allemal drauf haben ...
     
    Text: Thomas von Randow
    Foto: Poersch