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2:3 – LSK verliert in der 89. Minute

Gute Leistung beim heiß umkämpften Test gegen Dassendorf

Artikel vom 16. Juli 2026

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    Das sah doch schon ganz anders aus. Vorigen Sonntag hatte unser LSK im Finale des Vierlandencups noch 0:8 gegen TuS Dassendorf verloren, gestern gab es im Testspiel eine 2:3-Niederlage – mit dem Dassendorfer Siegtreffer erst in der 89. Minute.

    Nach dem Endspiel-Debakel hat LSK-Trainer Tarek Gibbah seinen Jungs am Dienstag vorm Training bei der Video-Analyse eine verbale Abreibung verpasst. Da bestand Verletzungsgefahr – fürs Trommelfell.

    Der lautstarke Appell zeigte Wirkung. Der LSK zeigte bei der Revanche leidenschaftlichen Einsatz gegen spielstarke Dassendorfer. Überhaupt war das Match in Hamwarde heiß umkämpft und hitzig. Allein LSK-Stürmer Tjark Dörr wurde in den ersten 25 Minuten fünfmal umgesenst. Aber der LSK hielt vehement dagegen.

    So kam Dassendorf um den überragenden Rechtsaußen Appiah zwar zu einigen Chancen, aber nur zum 0:1 nach Strafraum-Gewühl in der 27. Minute. LSK-Gelegenheiten waren vor der Pause Mangelware.

    Borges dreht auf und trifft

    Das änderte sich nach dem Wechsel. Hatte der LSK sein Heil in der ersten Halbzeit fast nur in langen Bällen gesucht, kombinierte er jetzt mit, agierte offensiver. Das war viel ansehnlicher und erfolgreicher. Neuzugang Lenny Borges drehte richtig auf, schoss in der 54. Minute das 1:1 nach toller Vorarbeit von Marian Kunze.

    Dassendorf antwortete mit dem 1:2 in der 61. Minute. Doch wieder schlug der LSK zurück. Nach Foul am unwiderstehlichen Borges verwandelte der agile Malte Meyer den Elfer gewohnt sicher zum 2:2 in der 67. Minute. Die Partie wurde noch intensiver. Beide wollten mit Macht den Sieg. Der LSK vergab einige Top-Chancen. So hatte Dassendorf das bessere Ende für sich: 2:3 in der 89. Minute. 

    Fazit: Unsere Jungs haben sich rehabilitiert. Mit etlichen Urlaubsrückkehrern war die Defensive wesentlich stabiler. Erfreulich: Der LSK hat nach dem Seitenwechsel gezeigt, dass er richtig mutigen und guten Fußball spielen kann. Gern mehr davon beim nächsten Test am kommenden Samstag um 15 Uhr in Liesten gegen den Nordost-Oberligisten Lok Stendal. 

    So spielte der LSK: Exner – Thinius (62. Brammer), Wolk, Pinto Coelho (72. Beer), Hübner (62. Tappe) – Dahaba (72. Hartig), Perera (81. Ratzeburg) – Kunze (81. Weishaupt), Mekic (46. Gründker), Borges (72. Schönke) – Dörr (46. Meyer)

    Text + Fotos: Jürgen Poersch