LSK im Pech: 1:1 gegen Heeslingen

Umstrittener Freistoß in der 94. Minute vereitelt den Sieg
Spielbericht vom 13. Mai 2026
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Revanche (fast) geglückt! Nach dem bitteren 1:5 im ersten Saisonspiel hat unser LSK heute 1:1 gegen den Heeslinger SC gespielt. Bitter für den LSK, der sich den Ausgleich in der 94. Minute durch einen höchst umstrittenen Freistoß einfing. Bitter auch für die Heeslinger, die durch das Remis vor dem letzten Spieltag möglicherweise den Aufstieg verspielt haben.
1:0 durch Kunze!
Es begann super für unsere Jungs. Schon in der 8. Minute schoss Marian Kunze das 1:0. Nach einer Flanke des starken Nick Tappe stand er am zweiten Pfosten richtig und schob ein.
Und der LSK setzte nach: In der 15. Minute spielte Nevio Scheuer (18) wunderbar Tjark Dörr (19) frei, der Stürmer stand allein vorm Heeslinger Torwart Moussalli, schob den Ball aber am Tor vorbei. Das hätte es sein können!
Becker brandgefährlich
Bei Heeslingen verbreitete nur der überragende Linksaußen Terry Becker Gefahr. Er spielt in der kommenden Saison für den Regionalligisten SV Drochtersen. Ansonsten produzierten die Gäste zu viele Fehlpässe im Aufbauspiel, sodass der LSK immer wieder zu Konterchancen kam.
Nach der Pause nahm der Druck der Gäste vor 310 Zuschauern zu. Sie mussten gewinnen. Einmal verfehlte Becker aus kurzer Distanz knapp das Tor, einmal rettete der souveräne Wilson Pinto Coelho auf der Torlinie.
Tappe und Bo Weishaupt schossen bei LSK-Kontern am Tor vorbei. LSK-Torwart Arne Exner, der ehemalige Heeslinger, rettete einige Male mit großartigen Paraden.
LSK vergibt zwei Matchbälle
Dann vergab der LSK allerdings zwei Megachancen. Bei Kontern standen erst Lasse Schmidt (85.) und dann Marian Kunze allein vorm Heeslinger Torwart, vergaben aber diese Matchbälle. Kunze beklagte allerdings, er sei von seinem Gegenspieler festgehalten worden.
Stattdessen in der 94. Minute direkt am 16er ein Pressschlag zwischen Tomek Pauer und einem Heeslinger. Der ansonsten gute Schiedsrichter Jannik Meyer entschied auf Freistoß für Heeslingen. Höchst umstritten! Wütende Proteste der Lüneburger Spieler und Fans. Doch Meyer blieb hart.
Terry Becker setzte den Ball aus 17 Metern unhaltbar in die Maschen. 1:1. Danach Abpfiff. Hängende Köpfe beim LSK. Aber auch keine glücklichen Gesichter beim HSC.
Immerhin kann sich der LSK darüber freuen, dass er seit dem 1:5 im Hinspiel einen großen Entwicklungsschritt gemacht hat. Unsere Jungs haben in diesem Jahr allen Spitzenteams der Oberliga Paroli geboten.
Das macht große Hoffnungen für das Pokalfinale gegen TuS Bersenbrück am 23. Mai in Barsinghausen.
Text: Jürgen Poersch













