LSK mit Handicaps gegen Hildesheim

Nachholspiel steigt am Donnerstag in Erbstorf
Artikel vom 28. April 2026
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Unser Heimspiel gegen den VfV Hildesheim sollte eigentlich schon Mitte November stattfinden, musste damals aber abgesagt werden, weil der VfL-Platz unbespielbar war. Nun also das Nachholspiel. Es steigt am kommenden Donnerstag, 30. April, um 19.30 Uhr, auf dem Sportplatz des TuS Erbstorf.
LSK dankt dem TuS Erbstorf
Grund der Verlegung: Der VfL-Platz ist am Donnerstag vom JFV Lüneburg belegt und unser arg strapazierter A-Platz in der Goseburg genügt im Moment nicht den Ansprüchen der Oberliga. Deshalb sind wir dem TuS Erbstorf, seinem Vorsitzenden Matthias Heidbrock und dem hilfsbereiten TuS-Team um Jürgen Leipe sehr dankbar, dass sie uns ihre wunderschöne Sportanlage einmal mehr zur Verfügung stellen.
Es ist trotz des Ausfalls im November nicht das erste Aufeinandertreffen mit dem VfV. Unser 2:0-Auswärtssieg im Viertelfinale des Krombacher-Niedersachsenpokals bleibt unvergesslich. Was war das für ein Jubel nach dem Abpfiff mit den vielen mitgereisten LSK-Fans.
Hildesheim in der Ergebniskrise
Nun also um Oberliga-Punkte gegen den VfV. Die Hildesheimer waren als einer der Topfavoriten in die Saison gestartet, wurden dieser Rolle auch lange gerecht. Doch zuletzt gab es in den Spitzenspielen herbe Rückschläge: 0:3 in Delmenhorst, gar 0:5 in Heeslingen. Zuletzt dann auch noch ein bitteres 2:6 beim abstiegsbedrohten MTV Wolfenbüttel. Trotzdem ist der VfV auf Platz 4 noch nicht ganz raus aus dem Aufstiegsrennen – wenn er alle seine Nachholspiele gewinnt, also auch das gegen den LSK.
Allerdings haben wir nichts zu verschenken, der Klassenerhalt ist noch nicht gesichert. Fünf Punkte Vorsprung haben wir derzeit auf den wahrscheinlichen Abstiegsplatz 13. Dort steht im Moment der BSV Rehden.
„Angeschlagener Boxer ist gefährlich“
LSK-Trainer Tarek Gibbah warnt vorm Spiel: „Mit Hildesheim treffen wir auf ein echtes Schwergewicht der Liga, das individuell hervorragend besetzt ist. Auch wenn die letzten Ergebnisse ein wenig aufhorchen ließen, ist ihre Qualität unbestritten. Und wir wissen alle: Ein angeschlagener Boxer ist oft besonders gefährlich.“
Der Coach gibt die Marschroute vor: „Für uns geht es darum, weiter zu punkten und dem rechnerisch sicheren Klassenerhalt Schritt für Schritt näherzukommen. Wir wollen die nötigen Zähler so schnell wie möglich einsammeln und unsere Ausgangsposition weiter festigen.“
Knacke, Prigge, Muhlack, Perera verletzt
Wie sieht es mit den verletzten Spielern aus? Gibbah: „Personell ist die Lage aktuell etwas unübersichtlich. Wir müssen bei einigen angeschlagenen Spielern abwarten, wie sich die Situation entwickelt, zudem stehen noch medizinische Untersuchungen bei unserem Mannschaftsarzt aus.“
Was heißt das konkret? „Sicher ist, dass Jona Prigge mit Kniebeschwerden erneut pausieren muss. Bei Paul Knacke gibt es nach einer stärkeren Prellung am Fuß zumindest leichte Entwarnung. Bei Tom Muhlack, der mit dem Knöchel umgeknickt ist, und Leon Perera, den eine Oberschenkel-Zerrung ausbremst, werden wir von Tag zu Tag entscheiden. Durch die anstehenden zwei Spiele innerhalb von vier Tagen wird die Belastungssteuerung eine entscheidende Rolle spielen – vor allem bei den angeschlagenen Spielern werden wir genau hinschauen.“
Das Pokalfinale fest im Blick
Zumal der LSK das große Saisonfinale – das Endspiel um den Krombacher-Niedersachsenpokal am 23. Mai – fest im Blick hat. Da sollen alle Spieler einsatzbereit sein, um das große und lukrative Ziel DFB-Pokal zu erreichen.
Jetzt sind wir aber erst mal gespannt, ob unser LSK dem nächsten Spitzenteam der Oberliga Paroli bieten kann. Gegen Egestorf (1:1), Delmenhorst (3:1), Spelle (2:0), Meppen II (1:1) und Bersenbrück (2:2) hat das in diesem Jahr ja gut geklappt. Auf geht‘s, Jungs, holt Euch die nächsten Punkte gegen Hildesheim!
Text: Jürgen Poersch




